War Jesus homophob?

Seid gegrüßt Brüder und Schwestern im Geiste Christi.

Der Frage, ob Jesus womöglich homophob gewesen sein mag, begegnen wir nun schon seit einigen Jahrzenten. Erstaunlicherweise wurde diese Frage meist von linken Schwulenaktivisten als so genannte K.O. Frage formuliert, ohne dass die Fragesteller eine spürbare Liebe zum Sohn Gottes dabei erkennen liessen.

Letztlich interessierten sich diese Aktivisten meist nicht wirklich für eine Antwort, ging es doch vornehmlich darum, das Thema „Homosexualität“ Gesellschaftstauglich zu machen, was bestürzenswerter Weise nun gelungen scheint. Neben der Homosexualität wurden und werden gleichwohl weitere Genderrechte wie Transsexualität, Zoophilie, Pansexualität etc durchgesetzt und suggerieren uns, dass nur eine möglichst offene und bunte Gesellschaft den Frieden bringen wird.

Das dieser diesseitige bunte Frieden uns im Jenseits aber nur tiefste Schwärze, fern von Gottes Gnade und Gegenwart bringen wird, blenden viele unserer Mitmenschen hierbei nur zu gerne aus.

Dabei ist das Thema Homosexualität ff. mittlerweile im Staat wie auch in vielen Kirchen angekommen.

So steht den damaligen Aktivisten ebenso wie deren Sexuallnachfolgern nun die Möglichkeit zu, sowohl in Deutschland wie auch in den meisten europäischen und nordamerikanischen Ländern eine sogenannte „Lebenspartnerschaft“ (Homoehe) eintragen zu lassen. Auch wenn dies bislang trotz massivstem Einsatz der Homolobby noch wenig genutzt wurde, war hierzu der nunmehr verstorbene damalige Außenminister Guido Westerwelle prominentes Beispiel. Für einen Grossteil der Öffentlichkeit wurde dies erst bei der Trauerfeier für Herrn Westerwelle abgehalten in einem katholischen Gotteshaus bekannt, bei der Herrn Westerwelle ’s Mann durch vielen Politikern und einigen Klerikern kondoliert wurde.

Weder war die eingetragene Lebenspartnerschaft Westerwelle’s hierbei für die Vorsitzende der CDU noch für die welche die Trauerfeier abhaltenen Priester ein Problem. Statt sich auf das C im Parteinamen und dessen eigentlicher Bedeutung zu besinnen, wurde lieber seitens aller Beteiligten auf die liebevolle  Fürsorge  des Verstorbenen und seines Mannes zueinander hingewiesen.

Niemand streitet ab, dass homosexuelle Partner nicht auch liebevoll, treu und fürsorglich miteinander umgehen können. Ebenso wenig möchte der Verfasser hier Herrn Westerwelle’s Andenken als Mensch oder Politiker diskreditieren. Vermutlich hat Herr Westerwelle mehr wie einen Gewissenskonflikt durch seinen christlichen Glauben und seiner Homosexualität gekämpft. Urteilen wird letztlich der Herr, der alles Verborgene bei ihm ebenso wie einst bei uns offenbar lassen werden wird. Aus christlicher Lehre gesehen bleibt dies dennoch ein Greuel im Herrn und Gott.

Einer solchen Pastoral der „Barmherzigkeit“ wie auch „Berücksichtigung der Lebensumstände der Liebenden zueinander“ begegnen wir seit 2013 weltweit mit immer stärker werdenden Einfluss, ungeachtet der jeweiligen Konfession. Selbst die alt-katholische Kirche Deutschlands hat die Homosexualität längst akzeptiert und läßt homosexuell lebende Menschen ebenso wie wiederverheiratet Geschiedenen an der Eucharisti teilnehmen.

In Südamerika wurden unlängst zudem zwei weitere, offen homosexuell miteinander lebenden Katholiken zu katholischen Priestern geweiht. Und auch in Europa und Nordamerika halten mittlerweile tausende homosexuelle Priester das Meßopfer ab. Innerhalb der evangelischen Kirche in Deutschland ist man hierbei noch einen Schritt weiter gegangen. Mindestens drei Pfarrer haben dort bereits ihr männliches Geschlecht mittels Operation und Hormonbehandlungen gewechselt. Zwei von ihnen betreuen nun ihre alten Pfarreien als PfarrerInnen.

Dass Homosexualität unter Priestern nun wie im Volksmund gemutmaßt aber keine automatische Folge des Zöllibats ist, sollte hiermit hinreichend veranschaulicht sein. Schliesslich kennen weder die evangelische, lutherische noch alt katholische Kirche ein Zöllibat in ihrer Kirchenpraxis.

Dennoch ist Homosexualität nun in den meisten Kirchen angekommen. Das wegbereitende Zauberwort hierzu war großteils eben wieder der Begriff der Barmherzigkeit, welche in 2016 gleich zum Jahresmotto von Pabst Franziskus erklärt wurde. Wurde seitens des aktuellen Pabstes noch der wohlmeinende Mantel des Schweigens über die Homolobby im Vatikan ausgebreitet (ganz im Gegensatz zu der Politik des emeritierten Pabstes Benedikt des XVI), nutzte Franziskus das Jahr der Barmherzigkeit allerdings recht deutlich, um sowohl den Islam wie auch anderen Religionen den „Bruderkuß“ zu geben wie auch mit einem sehr umstrittenen Schreiben zur Familiensynode die Herde weltweit in VerwIRRUNG zu bringen.

Bleiben wir aber beim Thema Homosexualität.  Wer diese Sünde als gläubiger Christ thematisiert oder gar versucht, widernatürlich sexuell praktizierenden Christen Hilfe zur Umkehr anzubieten, wird harsch angegangen.

Der Vorwurf der Homophobie ist hierbei noch eines der kleineren Übel. Gerade aus dem Lager der Schwulenaktivisten regnet es dann schnell Strafanzeigen. Meist nit dem Ziel, die angeblich schwulenfeindlichen Christen zu diskreditieren wie, wenn möglich, ihnen die finanzielle Lebensgrundlage zu entziehen.

Dies trägt erschütternderweise Weise bereits so groteske Züge, dass in Nordirland (einem Land, dass die eingetragene Lebenspartnerschaft da noch nicht Gesetz werden ließ) ein katholischer Bäcker wegen Diskriminierung verurteilt wurde, da er sich aus religiösen Gründen weigerte, einen Festtagskuchen für eine Schwulenakrivistengruppe zu backen. (Spiegel berichtete dazu). Mit tausenden ähnlicher und auch schwerwiegenderen Vorwürfen überfluten derzeit Europas Schwulenaktivisten die Gerichte, strengen Prozesse an und versuchen somit das öffentliche Meinungsbild nachdrücklich zu verändern. Unterstützung hierbei erfahren sie durch hunderter sogenannter Prominenter.  Sei es im Musikbusiness  (zB Pink) bis hin zu etlichen Bischöfen beider christlichen Großkirchen.

Wenn der Fisch anfängt, am Kopf zu stinken, dauert es auch nicht lange, bis der Laib anfangen wird zu faulen.

Schlimmer noch. Durch falsch gelebte Barmherzigkeit wichtiger „Köpfe“ werden jene Schafe, welche sich bereits in einem Strudel der Hoffnungslosigkeit dem Abgrund zu bewegen, weiter in VerwIRRUNG gebracht.

Durch VerwIRRUNG aber rauben wir jenen Geschwistern die notwendige Kraft, die diese benötigen, sich dem Strudel der Sünde widersetzen zu können. Jene brauchen unsere Hilfe und Kraft, keine falsch praktizierte und verstandene Barmherzigkeit, um ihr Boot wieder in den sicheren Hafen Jesus Christus steuern zu können.

Auch wenn es Homosexualität bereits seit Jahrtausenden gibt, ist sie dennoch eine der treibenden Kräfte der heutigen Apostasie.

Für einen nicht bewanderten oder gefestigten Christen mag sich hierbei die Frage stellen, was unser Haupt Jesus Christus dazu sagte. Schliesslich bleibt der Mittelpunkt aller christlichen Lehren stets der Sohn Gottes JHWH und nicht irgendwelche irre geleitete Hirten unterschiedlicher Konfessionen. Jesus Botschaft wie auch JHWH s und aller Propheten hierzu aus der Bibel ist klar und eindeutig.

Ohne exemplarisch das Gericht über Soddom zu bemühen weist uns   Gen 19,1-29 klar darauf hin, dass Sodomie Gott ein Greuel ist.

Und auch das NT weist u.a. in     Röm 1,24-27 – 1.Kor 6,10;1 wie auch Tim 1,10 darauf hin, „dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind.“ Alle Stellen der HEILIGEN Schrift hier zu erwähnen, würde das Fassungsvermögen dieses Blogbeitrages sprengen.

Jesus  selber aber, der sehr barmherzig ist, sagte an mehreren Stellen, dass der Vater in ihm und er im Vater sei und er somit entsprechend handle, wie es ihm der Vater aufgetragen habe.

Wäre Jesus somit also statt der Ehebrecherin seinerzeit ein Sodomit vorgeführt worden, so könnten wir uns vorstellen (wissen es aber nicht), dass er womöglich in dieser Situation auch den Sodomiten nicht verurteilt hätte. Dennoch sind wir als Christen aber davon überzeugt, dass unser Heiland auch den Sodomiten ähnlich wie die Ehebrecherin gemäß Joh 8,10-11 dazu aufgefordert hätte, fortan nicht mehr zu sündigen.

Diese Nichtverurteilung oder auch gar Vergebung war und ist übergroßes Zeichen seiner Barmherzigkeit. Er zeigt uns, dass jeder Sünder umkehren kann zu Gott. Dem zuvor muss aber eine Reue +/ Buße vorangehen wie natürlich das Streben,  fortan dieser Sünde nicht weiter zu verfallen.

Eine Umkehr, rein aus einem Lippenbekenntnis heraus aber unter Beibehaltung der nun als Sünde erkannten Gewohnheit/Tat in weiterer Folge, läßt die Gnade der Barmherzigkeit verwirken.

Ob sich wirklich jeder Ehebrecher oder Homosexuelle darüber bewußt sein mag, dass sie für wenige Jahre der fleischlichen Lust im Diesseits  ihr ewiges Seelenheil im Jenseits aufs Spiel setzen? Und wieviel schwerer mag diese Frage noch bei sogenannten Entscheidern oder Theologen wiegen, wenn sie als nun verstorbener Aussenminister oder derzeit inthronisierter Bundespräsident natürlich Vorbildfunktion hatten und haben und dennoch Gott zum Hohn, Homosexualität wie auch Ehebruch jahrelang offen ausleben?

Unser Auftrag als Christen jedenfalls ist klar. Es ist unsere von Gott gewollte und von Gott geforderte Verantwortung, uns für den Schutz der Ehe wie auch dem Schutz für das ungeborenen Leben zu stellen und dafür einzutreten. Ebenso, wie wir eingetragenen Lebenspartnerschaften unter Homosexuellen ablehnen sollten.

Auch wenn die Welt uns deswegen nun als Homophobe brandmarken wird. Nicht aus Hass, sondern aus Liebe zu Gott und zu unseren Mitmenschen handeln wir so und bemühen uns zudem, die irre geleiteten Schafe seiner Herde zur Umkehr in seine Gemeinschaft anzuhalten.

Sei dies durch unser Gebet oder auch durch konkrete Hilfestellungen.

Marána tha.

jew christ 

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